Eine Ausbildungsstätte + ein Museum = "Begegnung und Wissen" im Informationszentrum

Die symbolische Schlüsselübergabe (v.l.): Martin Karnein, Thomas Springer, Manfred Rütters, Norbert Braun, Architekt Dirk Schulenberg, Gerhard Geske, Philippe Wingeier, Monika Simshäuser. Foto Westend Communication
Die symbolische Schlüsselübergabe (v.l.): Martin Karnein, Thomas Springer, Manfred Rütters, Norbert Braun, Architekt Dirk Schulenberg, Gerhard Geske, Philippe Wingeier, Monika Simshäuser. Foto Westend Communication

Am 9. Juni 2018 wurde das Informationszentrums für Abbruch- und Betontrenntechnik auf dem Gelände des Ausbildungszentrums (ABZ) Hamm des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW feierlich eröffnet. Der Neubau entstand auf Initiative des Vereins Museum für alte Betonbohr- und ‑sägemaschinen e.V. in Kooperation mit dem ABZ und beherbergt seitdem eine Ausstellung historischer Maschinen. "Hier im ABZ Hamm treffen Alt und Jung aufeinander: alte Maschinen der vergangenen Jahrzehnte und der junge Nachwuchs zukünftiger Fachkräfte für unsere Branche", erklärte Norbert Braun, Vorsitzender des Museumsvereins, in seiner Eröffnungsrede. Die symbolische Schlüsselübergabe übernahm Gerhard Geske, Leiter des ABZ Hamm, im Beisein von Martin Karnein Vorstandsmitglied im Bauindustrieverband NRW, Monika Simshäuser Bürgermeisterin der Stadt Hamm und Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbandes Betonbohren und -sägen Deutschland. Ebenfalls dabei waren der gesamte Vorstand des Schweizerischen Verbandes der Betonbohr- und Schneidunternehmungen, dessen Vorsitzender Philippe Wingeier stellvertretend ein Präsent übergab: Das Kunstwerk "Wie tief ist die Zeit" der Schweizer Künstlerin Katja Schenker. Es zeigt den per Seilsäge durchgeführten Querschnitt eines mit unterschiedlichen Materialen versehenen Betonquaders.

Mit dem Zusammentreffen der Austellung alter Bohr- und Sägemaschinen und den Seminaren erhält die Idee des Informationszentrums im Neubau ein Zuhause. Aus der Erfahrung der Ausbildung und der Begegnung zwischen Jung und Alt, zwischen Fragenden und Wissenden und nicht zuletzt zwischen Laien und Technikfreaks wächst ein Zentrum für Wissen und Information.

Ausbildung

Das Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm (ABZ Hamm) ist eines von drei Ausbildungszentren des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW gGmbH. Das ABZ Hamm wurde 1938 als „Lehrbaustelle Westfalen“ gegründet und ist heute in der beruflichen Aus- und Fortbildung für die Bauindustrie tätig.

Zu den Leistungen und Angeboten zählen:

  • überbetriebliche Ausbildung,
  • Erwerb des Fachabiturs im Rahmen der Ausbildung in Kooperation mit dem Eduard-Spranger-Berufskolleg in Hamm
  • Dualer Studiengang für Bauingenieurwesen in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal
  • berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz
  • Aufstiegsfortbildung und Seminare für die Bauindustrie

In Kooperation mit dem Fachverband Betonbohren und -sägen agiert das ABZ Hamm als überbetriebliches Ausbildungszentrum im Rahmen der Aus- und Weiterbildung innerhalb der Betonbohr- und -sägebranche. Der Beruf des Bauwerksmechanikers für Abbruch- und Betontrenntechnik und die Weiterbildung zum Meister in diesem Beruf werden mit Engagement und großem Erfolg im ABZ Hamm geschult und durchgeführt.

www.abz-hamm.de