Fugenschneider

Fugenschneider sind Radialsägesysteme die ohne Führungssystem auskommen. Sie benötigen eine ebene Fläche, die sie als Bezugsebene für lange Sägeschnitte nutzen. Meist sind dies Fußböden oder Verkehrswege, wie Straßen, in die geschnitten wird.

 

Wie der Name sagt, eignen sich die Fugenschneider, um Fugen zu schneiden, aber auch um Trennschnitte auszuführen.
Je nach Antriebsart lassen sich diese Maschinen flexibel und sehr rüstzeitarm einsetzen.
Elektrische Antriebe eignen sich hierbei für Arbeiten in Gebäuden, während in Außenbereichen meist Verbrennungsmotoren im Vorteil sind, da sie ein autarkes Arbeiten ermöglichen.

Der elektrische Fugenschneider klein, leicht und handlich kann im technischen Vergleich hier mit einem größeren Sägeblatt punkten. In der Ausstellung werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Antriebsarten immer wieder thematisiert. Einige der ausgestellten Fugenschneider haben darüberhinaus weitere beachtenswerte besondere Merkmale.

 

Hier im Bild rechts ist ein Fugenschneider der ganz frühen Zeit. Besonders eindrucksvoll der Verbrennungsmotor mit Motorhaube. Diese Motorhaube erinnernt an den Fahrzeugbau und unter ihr verbirgt sich tatsächlich ein VW-Motor. Mit den 30PS wäre ein Auto problemlos zu bewegen. Bei diesem Fugenschneider wird die erzeugte Energie  nicht nur zum Antrieb eines Sägeblattes von maximal Ø400mm genutzt, der Vorschub der Maschine muss ebenfalls von dem selben Motor angetrieben werden.

Der rote Fugenschneider ISOTECH Baujahr 1969