Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen

Im Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen finden Sie eine Gegenüberstellung der Anfänge des Betonbohrens und -sägens ab den 50er Jahren bis zu den Anfängen des 21. Jahrhunderts. Unter anderem beherbergt das Museum die ersten serienmäßig gefertigten Kernbohrgeräte. Zum Erstellen runder Durchbrüche in Beton ergänzten diese das bis dahin hauptsächlich praktizierte Stemmen mit Druckluft-Meißelhämmern. Auch die Straßenkernbohrgeräte, deren Funktionalität auf das Prüfkernbohren ausgerichtet war und die den eigentlichen Ursprung des Kernbohrens darstellen, werden dem Besucher in unseren Räumlichkeiten zugänglich gemacht. Einhergehend mit der Ablösung der vormals praktizierten Bauweise mit Aussparungen für Installationsleitungen schritt die technische Entwicklung der Kernbohrgeräte voran. Diese ständigen Verbesserungen der Bohrtechnik demonstrieren wir mit eindrucksvollen Schaustücken. Ein Kanalkernbohrgerät der ersten Generation gehört zu den Exponaten, die diesen Fortschritt im Bauwesen dokumentieren.

Weitere Geräte, wie Fugenschneider und Seilsägen, die das heutige Bild des Betonsägens maßgeblich beeinflussten, bietet unsere Ausstellung.

Ein großer Entwicklungsfortschritt in Bezug auf die Handhabbarkeit wird für den Besucher durch die Exponate der Wandsägen dokumentiert. In der Ausstellung werden beeindruckend massige Sägeanlagen aus den 70er Jahren mit Systemgewichten von über 500kg präsentiert. Demgegenüber wiegen die Komponenten moderner Wandsägeanlagen meist unter 30kg. Die größte Gewichtsersparnis brachte der Ersatz der schweren Hydraulikaggregate und -schläuche durch heute übliche elektrische Hochfrequenz-Motoren und -Steuergeräte.

Besuchen Sie uns und erfahren Sie mehr über die Entwicklung und den Fortschritt einer Branche, der Sie selbst als Laie tagtäglich begegnen.